Digitaler Humanismus Das eherne Zeitalter
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Aktuelle Fassung: 16.8.2022
Projekte 2022
Seit dem Beginn der 1970er Jahre hatte ich begonnen, Projekte zu entwickeln. Das erste wichtige Projekt war der Lyrikband Von den großen Städten, der 1973 erschien und eine breite Öffentlichkeit fand. Da war ich 15 Jahre alt. Auch 2022 wird es um Gedichte gehen – in einer künstlerischen Auseinandersetzung mit den neuen Technologien, neuen gesellschaftlichen Verhältnissen, der Sprache des Anscheins und der Gewalt, Interventionen gegen den Krieg.
Seit 1976 beschäftige ich mich mit der Digitalität (Programmierausbildung, Studien zur automatisierten Sprachenübersetzungen) und seit anfangs der 1990er Jahre mit den Quantentechnologien. Der Stand der Erkenntnisse 2021: Quantentechnologie und Europa. Seit den EU Beschlüssen von Versailles scheint auch eine neue Infrastruktur Europas auf der Basis von Quantentechnologie möglich zu sein.
1978 begann meine wissenschaftliche Beschäftigung mit Jura Soyfer. Das aktuelle Projekt: Jura Soyfer Open Access. Es steht im Kontext des virtuellen Archivs, des Ausbaus von Jura Soyfer Online, neuer Kunstprojekte, der Entwicklung von neuen Formaten (virtueller) Konferenzen, neue Formen des virtuellen Unterrichts – um eine neue Öffentlichkeit, einen neuen Umgang mit Digitalität.
1983 organisierte ich die erste Konferenz. Das Thema war „Krieg und Frieden in der österreichischen Literatur“. Es folgten bis zum Jänner 2022 30 Soyfer Symposien, 8 Weltkonferenzen, Ausstellungen, Präsentationen, Vorträge, Symposien, Konferenzen, Projekte in 120 Ländern bzw. mit KollegInnen aus diesen Ländern.
1991 startete mit der Konferenz Jura Soyfer, Europa, multikulturelle Existenz die Auseinandersetzung mit der EU. Es folgten unter anderem das Projekt für das Europäische Parlament „Politik der EU Mitgliedstaaten. Perspektiven für das 21. Jahrhundert“, das EU Projekt Virtualität und neue Wissensstrukturen, eine Neustrukturierung der EU Kulturpolitik. 2022 steht der Polylog zwischen der Europa und Afrika im Mittelpunkt.
1998 begann das Weltprojekt der Berge. 2001 wurde es durch eine Resolution der Generalversammlung der UNESCO unterstützt. 2002 war ich der offizielle Vertreter Österreichs im Rahmen des UN Global Mountain Summit. 2022 wird es darum gehen, über Entwürfe, Kulturexpeditionen, Konferenzen hinauszukommen und eine Finanzierung für das Digitale Weltmuseum der Berge zu finden.
2022 soll auch das Jahr der Publikationen bzw. deren Vorbereitung werden: Lyrikband in 11 Sprachen, Ausbau von TRANS, Jura Soyfer Online. Eine Vielzahl von Aufsätzen sind seit langem geplant. Der Antipluralismus hat in all den Jahrzehnten vieles verzögert, menschliches Leid verursacht und Milliarden an Schäden bewirkt. Dazu soll Mitte 2022 ebenfalls ein Aufsatz erscheinen. Aber auch zu den bisherigen wissenschaftlichen Leistungen, den 8 Weltkonferenzen, den Übersetzungen in über 40 Sprachen – Leistungen in Kooperationen mit einem Netzwerk von über 10.000 Beteiligten aus mehr als 120 Ländern.
Wichtige Projekte sind für das Jahr 2022 auch das Weltkochbuch (einer „Philosophie“ des Kochens mit empirischen Erfahrungen seit rund 60 Jahren – auch hier liegen Teilpublikationen vor), die Publikation zu medizinischen Fragen (mit Messungen, systematischen Auseinandersetzungen seit den 1980er Jahren), die Publikation zum Krieg gegen die Armen (ein aktuelles Thema im Kontext von Mindestsicherung, Pandemie, Menschenrechtsverletzungen durch Entrechtungen, Marktmanipulationen, Unfähigkeit im Umgang mit neuen Technologien, Selbstschädigung des Staates).
Die Planungen reichen bis zum Jahre 2051. Ein komplexes Gesundheitsprogramm soll eine Voraussetzung dafür schaffen, dass die Pläne auch realisiert werden können.
Erste Fassung: 6.1.2022. Weitere Fassungen: 7.1., 21.1., 3.5.2022.