Arlt, Herbert: Wiss.Dir.Dr. [der Titel in offiziellen Dokumenten und die Richtigkeit seiner Verwendung]
6.5.2019: Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse
File book: Herbert Arlt: Gedichte 1973-2023. INST Verlag: Wien 2024
File book: Herbert Arlt: Interventionen. INST Verlag: Wien 2024
Dissertation: Jura Soyfer. Eine literarhistorische Studie (600 Seiten). Universität Salzburg 1988
Konzept: offene Suchmaschinen (1992)
Entwurf: Quantencomputer (1995)
Habilitationsschrift: Universitätsverlag Röhrig: St. Ingbert 2000
Texte in über 40 Sprachen (UNESCO, EU, Soyfer, Weltprojekt der Berge u.a.)
Entwurf: Quantenprozessor (2017)
Dokumentationen der 4 Homepages: INST Verlag: Wien 2019
Herausgeber von TRANS, Jura Soyfer Online
Funktionen
Geschäftsführer (1989-2011) bzw. Vorsitzender (2011ff.) der Jura Soyfer Gesellschaft, Wissenschaftlicher Direktor des INST (1994 ff.), Vorsitzender des Polylogzentrums (2014ff.), Inhaber der Firma für Quantentechnologie Dr. Herbert Arlt e.U. (2017ff.)
Tätigkeiten
Kulturwissenschafter, Künstler, 1958 geboren in Bregenz
Schauspieler/ Dramaturg seit Beginn der 1970er Jahre, Autor (1973: erster Lyrikband), Künstler (Fotos, Dias, Aquarelle, Ölbilder v.a. in den 1970er Jahren), (wissenschaftlicher) Redakteur und Herausgeber seit 1978, wissenschaftlicher Koordinator regionaler und transnationaler Symposien/ Konferenzen/ Ideen, Konzepte, Einführungsreferate, Dokumentationen/ Projekte mit bis zu 10.000 Beteiligten aus über 120 Ländern seit 1983/ rund 400 wissenschaftliche Publikationen/ Texte stehen in über 40 Sprachen zur Verfügung
Frage- bzw. Themenstellungen wissenschaftlicher Arbeiten:
Herausbildung von Sprechen/ Denken/ Methodologien, Sprachen/ sprachmaschinelle Übersetzungen, Identitäten von Nicht-Identitäten/ Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen/ Bedeutung von Sprachen, Literaturen, Künsten, Kulturen, Wissensproduktionen, Digitalisierungen in gesellschaftlichen Prozessen/ Bedeutungen und Strukturen von Erinnerungen/ Erscheinungen von Gewalt (nicht nur Terror, Krieg, Diktatur, sondern auch als Elemente von Bürokratie, Pornographie etc.) und Möglichkeiten der Realisierung von (transnationalen) Friedensprozessen/ Beschreibung künstlerischer, wissenschaftlicher, gesellschaftlicher Prozesse jenseits von Binaritäten, Kategorien, Excel-Tabellen/ Technik und Technologien in gesellschaftlichen Prozessen/ österreichische Literatur als vielsprachige Literatur (18.-21. Jahrhundert)
Schwerpunkte:
Herausbildung des Denkens beim Reden/ Notwendigkeit breiter öffentlicher Zusammenarbeit zur Erzielung relevanter Erkenntnisse/ Nutzung neuer Technologien für neue Interaktionen, Kooperationen, Erkenntnisprozesse/ Synergien durch regionale und transnationale Kooperationen (z.B. Centrope) als Mittel für Annäherungen an Wahrheiten in Widerspruchsfeldern/ das Verbindende der Kulturen als Ausdruck gemeinschaftlicher menschlicher Praxis/ Polylog als Grundprinzip konstruktiven gesellschaftlichen Handelns/ Innovation trotz traditioneller Lobbys und destruktiver gesellschaftlicher Rahmenbedingungen/ die Einheit des Widerspruchs (z.B. anhand der Berge)/ der „schwarze Spiegel“ als Element im Kontext von Gewaltpolitik/ die Ablösung der Digitalität (0 und 1, Schwarz und Weiss, Stapelbefehle etc.) durch Quantenprozessoren im Kontext innovativer Prozesse
Projekte:
Entwicklung von Projekten vor allem auf der Basis eigener Erkenntnisse und Vorstellungen im Gespräch bzw. in Zusammenarbeit mit Tausenden aus rund 120 Ländern/ Realisierung von Projekten im Auftrag bzw. mit Förderung von Forschungseinrichtungen, der UNESCO, der EU, des Europäischen Parlaments, von Staaten/ Ländern, Städten, Gemeinden und anderen
Funktionen:
Geschäftsführer der Jura Soyfer Gesellschaft seit 1989 und deren Vorsitzender seit 2011, Wissenschaftlicher Direktor des INST seit 1994 sowie Vorsitzender des Polylogzentrums seit 2014. Eigene Homepage: http://www.arltherbert.at/ Darlegung der Arbeitsweise, der Methodologien, Auflistung und Kommentierung von Publikationen etc. im Rahmen dieser Homepage seit 2015 (damit wird erstmals auch eine Zusammenschau möglich)
Ausbildung, Organisationen und Öffentlichkeit:
Besuch der Volksschule und des neusprachlichen Gymnasiums in Bregenz; künstlerische Arbeiten/ Studien (Gedichte, Prosa, Theater, Aquarelle, Übersetzungen aus dem Englischen und Französischen); Studienreisen nach Italien, Spanien, Portugal, England, Frankreich, Ungarn, Deutschland, Sowjetunion und Jugoslawien bis anfangs der 1980er Jahre); erste Publikation (Gedichtband) 1973; erste Herausgabe einer Zeitschrift (Titel: Germanistik) 1978; Studien an den Universitäten in Salzburg (Germanistik, Geschichte, Philosophie, Jus, Italienisch, Russisch u.a.) und Leipzig (dort: Quellenstudium zur antifaschistische österreichische Literatur in der Akademie der Künste); Promotion an der Universität Salzburg 1988 (Dr. Phil.); Organisation einer ersten wissenschaftlichen Konferenz 1983 in Wien; Unterricht an Universitäten in Berlin, Wien, Salzburg und Innsbruck; Vorträge, Präsentationen, Ausstellungen seit den 1990er Jahren an Universitäten, Akademien, Forschungsinstituten etc. in über 120 Ländern; 1998 bis 2001 Mitglied der österreichischen UNESCO-Kommission (in ihrer ursprünglichen Form aufgelöst: 2001). (Mit-)Organisator von Veranstaltungen, Präsentationen, Symposien und Konferenzen in über 100 Ländern; darunter 2007 der Konferenz Wissen, Kreativität und Transformationen von Gesellschaften mit mehr als 7.000 TeilnehmerInnen aus über 120 Ländern. Bruno Kreisky Anerkennungspreis (2005), Auszeichnungen der Stadt Wien für Symposien und Konferenzen (2002, 2003, 2005, 2007, 2012, 2014, 2015, 2016, 2017, 2018) sowie weitere Auszeichnungen und Preise.
Autor / Ausstellungen/ Bibliographien
Erste Publikation: 1973 (Lyrik). Seit den 1980er Jahren rund 50 selbständige Publikationen (Bücher, Broschüren) und rund 300 wissenschaftliche Beiträge zu Jura Soyfer, zur österreichischen Literatur und zu kulturwissenschaftlichen Fragestellungen sowie gesellschaftlicher Entwicklungen und der Globalisierung. Etliche wissenschaftliche Arbeiten wurden übersetzt (bis 2018 insgesamt in rund zwei Dutzend Sprachen).
Auswahlbibliographien:
Gedruckte Publikationen
Internet Publikationen
Ausstellungen:
„Jura Soyfer“ (1989), „Jura Soyfer und Theater“ (1992), „Seilbahnen – die Kunst der Ingenieure“ (2002), „Jura Soyfer“ (virtuelle Ausstellung 2003), „INST“ (2004), „Virtualität und neue Wissensstrukturen“ (Dezember 2005), „Forschung und gesellschaftliche Vorstellungsbildung“ (2007, 2010) „Jura Soyfer“ (Adaption: 2009/ bis 2016 rund drei Dutzend Variationen/ siehe Polyphonie der Sprachen. 100 Jahre Jura Soyfer).
Herausgeber/ Redakteur/ Koordinator
Seit 1996 Koordinator der INST-Homepage in den sechs UN-Sprachen und Deutsch sowie seit 1998 der Homepage der Jura Soyfer Gesellschaft. 1992 bis 2007 Herausgeber der gedruckten Zeitschrift Jura Soyfer sowie seit 1997 der Internet-Zeitschrift für Kulturwissenschaften, TRANS und seit 2000 der Zeitschrift Jura Soyfer Online. Seit 1995 Herausgeber der INST-Buchreihen im Röhrig Universitätsverlag Österreichische und internationale Literaturprozesse (bis 2018: 20 Bände) sowie Ost-, Mittel- und Südosteuropäische Literatur-, Theater- und Sprachwissenschaft (7 Bände), im INST-Verlag der Buchreihen TRANS-Studien (2004 bis 2018 13 Bände mit z.T. DVD-Beilagen mit tausenden Beiträgen) sowie der File-Books seit 2012 (bis August 2016: 16 Bände).
Bibliographien:
Homepages
File-Books
Buchreihen
Projekte/ Projektkoordinationen:
Durchführung und Leitung von Forschungsprojekten unter anderem für die Jura Soyfer Gesellschaft (seit 1989), für den Fonds zur Förderung Wissenschaftlicher Forschungen (1993 bis 1995), das INST, das Europäische Parlament (Ergebnisse präsentiert im Kulturausschuss im Jahre 2001), die UNESCO (2 Themen für EOLSS/ Fertigstellung 2003), die Europäische Union (Präsentation im Rahmen der Wiener Vorlesungen am 4.10.2006) sowie einer Reihe von Gemeinden und Staaten. 2007 bis 2010 unter anderem Organisation von Weltkonferenzen mit bis zu 7.000 Teilnehmerinnen aus rund 120 Ländern, 2011 bis 2013 war die Tätigkeit weitgehend Jura Soyfer gewidmet (geboren am 8. Dezember 1912 in Kharkow | Charkiv in der Ukraine) sowie gegenwärtigen gesellschaftlichen Entwicklungen, 2014 dem Projekt „Tourismus und regionale Kulturen“ (Teneriffa). Derzeitige Schwerpunkte: vierbändige gedruckte Edition Jura Soyfer 2012/ Virtuelles Soyfer Archiv sowie das Polylogprojekt (Entwicklung der ersten Elemente als Teil des Polylogzentrums seit 2015: Weltprojekt der Berge [Projektvorlauf seit 1998], Polylogforen [erste Weltkonferenz 1999 in der UNESCO-Zentrale in Paris]).
Filme
- Virtualität und neue Wissensstrukturen (2006) (Aufnahmen, Schnitt, Ton: Reza Tavakoli)
- Trailer: INST-Weltfernsehen (Drehbuch) (2008)
- Der Weg in den Tod (Zum 70. Todestag von Jura Soyfer im Konzentrationslager Buchenwald/ gestorben am 16.2.1939) (Idee, Drehbuch, Koordination) (2009)
- Otto Tausig spielt Broadway-Melodie 1492 (Idee, Koordination) (2009) (Aufnahmen, Schnitt, Ton: jeweils Branko Andric)
- Portraits von KulturwissenschafterInnen
Künstlerische Arbeiten
Gedichte, Prosa, Theater, Ausstellungen, Präsentationen, Filme